soziokultur

Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren NW e.V.

Diskussion zum Aufruf »Wir machen den Scheiß nicht mehr mit!«

15.2.2010 > Kommentare zum Aufruf der OberbürgermeisterInnen, BürgermeisterInnen, KämmererInnen, KulturdezernentInnen und KommunalpolitikerInnen sowie der Kulturschaffenden

Hier kann der Aufruf kommentiert und Diskutiert werden!

Mein Kommentar zum Aufruf:




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Kommentare:

»pJK27o , [url=http://anpohtmkqasq.com/]anpohtmkqasq[/url], [link=http://wzndwqhpheka.com/]wzndwqhpheka[/link], http://npxzbqueiapb.com/ «
oecjadxxj oecjadxxj, eZlxHMPAMuiIEshuz (UlbXdgvTvjRmDg), sAIhrmkmLbwskiL, 1. Jun. 2011

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oecjadxxj oecjadxxj, eZlxHMPAMuiIEshuz (UlbXdgvTvjRmDg), sAIhrmkmLbwskiL, 1. Jun. 2011

»HrEv8b bgskdqbvpjeu «
qfugfyqslux qfugfyqslux, VUUIfhtHOFGdCfaOZT (pyZLZzvmamEvqVDaUs), NiNQvpOPjywXGn, 31. May. 2011

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»LkeYeg , [url=http://efgrueqhuuol.com/]efgrueqhuuol[/url], [link=http://cfmzewmkzwrh.com/]cfmzewmkzwrh[/link], http://shnmkoxjuvoz.com/ «
twrsoqta twrsoqta, TdRfZzWondggwRamhmJ (RUUtFskXg), EmTxNBZDZgS, 29. May. 2011

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twrsoqta twrsoqta, TdRfZzWondggwRamhmJ (RUUtFskXg), EmTxNBZDZgS, 29. May. 2011

»Posts like this brighten up my day. Thanks for taikng the time. «
Davian Davian, oKepwLrgXexfe (gWruGrYqZ), doPSaFNQyoFil, 28. May. 2011

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Davian Davian, oKepwLrgXexfe (gWruGrYqZ), doPSaFNQyoFil, 28. May. 2011

»45fe12 ytlzaggiveep, [url=http://yrxfybtmzrsf.com/]yrxfybtmzrsf[/url], [link=http://ctsdlkqosjdn.com/]ctsdlkqosjdn[/link], http://gfgcbypdlhbg.com/ «
sxrmvyvwp sxrmvyvwp, WaQJmFZMPEmapbcdJL (BnytSTbZvkwmLVyGm), OxLKbwholDoTHdT, 16. May. 2010

»45fe12 ytlzaggiveep, [url=http://yrxfybtmzrsf.com/]yrxfybtmzrsf[/url], [link=http://ctsdlkqosjdn.com/]ctsdlkqosjdn[/link], http://gfgcbypdlhbg.com/ «
sxrmvyvwp sxrmvyvwp, WaQJmFZMPEmapbcdJL (BnytSTbZvkwmLVyGm), OxLKbwholDoTHdT, 16. May. 2010

»Ich glaube, dass mit dem angeordneten Sparzwang Demokratie ausgehöhlt und abgeschafft wird. Kein Stadtrat der verschuldeten Kommunen scheint mehr in der Lage zu sein, noch mehr Einsparungen vorzunehmen und über Einsparungen einen genehmigten Haushalt erreichen zu können. Die Regierungspräsidenten übernehmen hier die Steuerung und schreiben den Kommunen sehr detailliert vor, wo wieviel einzusparen sei. Oberbürgermeister ziehen immer mehr Aufgaben und Entscheidungen in ihre Zuständigkeit, die Stadträte hängen fest zwischen Ministerien, Regierungspräsidenten und der Androhung eines Sparkommissars. Eigentlich braucht es keine Stadträte mehr, die - auch!- im vorauseilenden Gehorsam und der unter gelegentlicher Androhung von Haftung mit dem eigenen Penunsen alle Sparmaßnahmen absegnen und Sparen als einziges Heilmittel sehen. Demokratisch gewählte Gremien und Kommunen leben nur, wenn die Finanzen stimmen und die legitimierten Gremien und deren gewählte Vertreter sich als Verwalter und ggf. auch als Verteidiger kommunalen Eigentums sehen. Dazu gehört Kultur, dazu gehört eine intakte soziale Infrastruktur und Verteilungsgerechtigkeit. Wir müssen aufpassen, dass die Demokratie nicht unter dem verordneten Sparzwang flöten geht! So ganz nebenbei. «
Barbara Richter (Ratsfrau ), Hagen, 9. Mar. 2010

»Ein Land ohne eine funktionierende Kultur, ist wie ein Kind ohne Eltern. «
Patrick Zemke (Zivildienstleistender), Dortmund, 5. Mar. 2010

»Die Linke. NRW hat auf ihrem Parteitag in Duisburg folgenden Antrag abgelehnt:

"Der Landesparteitag möge beschließen im Dringlichkeitsprogramm nach dem Punkt 8. „Kindern, Jugendlichen und Familien gute Perspektiven bieten“ als

9. Schluss mit der Kulturunterversorgung in NRW

einzuführen um dann mit den dann mit Punkt 10. der dann insgesamt 11 zentralen Dringlichkeitsprogrammpunkten fortzusetzen.

9. Schluss mit der Kulturunterversorgung in NRW
Ein Bundesland in dem Theater schließen, wie das in Wuppertal, gibt sich selbst auf.
Es muss Schluß sein, dass die Politik auf allen Ebenen - Stadt, Gemeinde, Land, Staat - immer und reflexartig einfällt, wenn es mal wieder ums Sparen geht: An der Kultur kann man am besten sparen, das regt die wenigsten Menschen wirklich auf. NRW braucht keine Sparkultur.
Die Linke. NRW wird eine Initiative starten das dort wo es notwendig ist, gefährdete Kultureinrichtungen der städtischen und freien Szene die von Schließung bedroht sind, durch ein Sonderprogramm zur Sicherung der NRW Kulturversorgung für ALLE in Höhe von mindestens 40 Millionen €, in ihrer Existenz ,langfristig gesichert werden.
Die viel zitierte Konzentration auf Kernbereiche bei der Förderung von Kunst und
Kultur die in NRW immer häufiger praktiziert wird, darf nicht zur Ausgrenzung von
Randbereichen führen. »Mehr Geld für Weniger« ist nicht die Alternative zu »Weniger
Geld für alles«. Wie ist es um eine der reichsten Gesellschaften der Erde bestellt,
wenn in NRW immer häufiger ernsthaft die Frage diskutiert wird, ob man eine Kindertagesstätte oder ein Theater schließt, obwohl beides dringend gebraucht wird?"

Damit zeigt sich deutlich, wie wenig sogar diese Partei mit Kultur am hut hat.
Dieter Braeg
mit dem kreisverband Mönchengladbach Die Linke. Antragsteller dieses Textes «
Dieter Braeg (ehem. BR Vorsitzender Fa. Pierburg/Neuss und Bezirksvertreter Die Linke. Mönchengladbach Süd), 41238 Mönchengladbach, 4. Mar. 2010

»Eine Zuschrift (Absender bekannt)
"...ganz schnell meine Antwort auf den Aufruf der Soziokultur:
1. Ich kann der Analyse bis Seite 2 Abs. 2 voll zustimmen.
2. Nach dem Seufzer“ Hört auf mit dem Scheiß!“ fehlt mir die Alternative. Was esse ich, wenn ich sowohl „ Coca“ sowie „Bratwurst“ verweigere.
3.) Mögliche Alternativen
- Wir stellen ab sofort die Kulturarbeit ein.
- Wir fordern die Rathäuser auf, ab sofort ihre Aufgaben und Pflichten an die Länder und an den Bund zu übertragen.
- Wir mieten uns für 6000€ Herrn Rütgers und halten ihn so lange fest, bis er ein Kulturministerium eingerichtet und mit einem satten Etat ausgestattet hat.
- Wir machen sofort Wahlkampf für die „Linke“, die ja die Umschichtung von oben nach unten als Wahlziel hat.
4.)Also:
a.)nach dem berechtigten Aufschrei fehlt mir in dem Aufruf die Aussage, was denn statt "sparen“ passieren soll.
b.)ich kann mir nicht denken, dass ein Bürgermeister, Kämmerer oder Kulturdezernent diesen (sympatisch) flapsigen Brief unterschreibt.
c.)an wen ist der Aufruf gerichtet? Soll seinetwegen Herr Westerwelle seine Position ändern?" «
Rainer Bode, Münster, 3. Mar. 2010

»das ruhrgebiet als pulsierende metropole zu verkaufen ist verrat an der realität und damit an den menschen, die hier leben! ich schäme mich fast für diese lüge. ich wünsche mir eine authentische region, die die kulturhauptstadt 2010 dazu nutzt, visionen für die zukunft zu entwickeln, die sich den gegenwärtigen kulturellen und wirtschaftlichen gegebenheiten (entgegen)stellt, eine region die zugibt, ganz am anfang ihrer identität als metropole zu stehen und darin eine chance sieht und keinen mangel.
das konzerthaus in bochum ist für mich z. B. ein schlechtes beispiel für einfallslose profilierungssucht und ein gutes dafür, dass geld von ungeahnter stelle kommt, wenn man nur laut genug ruft. aber wonach rufen wir denn? was wünschen wir uns für eine städtische und kulturelle landschaft? gehe ich die strasse in bochum weiter entlang an dem riesigen spendenaufrufplakat taucht zur rechten der neubau von lidl auf. gut, dass wir wenigstens immer noch schön einkaufen gehen können! in einer pulsierenden metropole setze ich mich als bochumerin gerne in die s-bahn (wenn sie öfter als alle 20 minuten fährt allerdings) und fahre ins konzerthaus dortmund oder in die philharmonie essen und denke während der 20 minuten fahrt darüber nach, in was für einer besonderen und seltsamen region ich lebe, so widersprüchlich schön und hässlich, verkommen und edel... «
anja feldmann, theater leibeigen (freie regisseurin), bochum, 1. Mar. 2010

»Der Aufruf spricht mit harter klarer Sprache viel Wahres aus, was ich unterstreichen kann. Es fehlt nur noch der Wahnsinn, bei knappen Geld alte traditionsreiche Kulturgebäude abzureißen und durch teils von Sponsoren finanzierte Neubauten zu ersetzen,siehe Festspielhaus bei Abriss der Beethovenhalle in Bonn , siehe Schauspielhaus in Köln. Welchen Nutzen haben neue Gebäude, wenn Gelder für Oper, Schauspiel, Orchester und für die freie Szene gestrichen werden ? «
Anke Bohnsack (Kulturinteressiert), Bonn, 23. Feb. 2010

»Als Erstunterzeichner und Mitautor des Aufrufs bin ich sehr erfreut über die Resonanz und die große Bereitschaft vor allem der Kulturschaffenden, den Aufruf mit zu unterstützen. Ich vermisse allerdings die zahlreichen OB's, Kämmerer, Dezernenten, denen das Wasser bis zum Hals steht und die vor allem die Hauptursachen der kommunalen Finanzmisere sehr gut kennen: sinkende Einnahmen, steigende Sozialkosten! Dass es auch in einzelnen Kommunen immer noch Sparmöglichkeiten gibt, haben wir mit diesem Aufruf in keiner Weise in Frage gestellt, im Gegenteil. Ich verweise dabei z.B. auf die wirklich großzügigen Bezüge der Geschäftsführer kommunaler Beteiligungsgesellschaften wie der Stadtwerke Essen. Es kann doch nicht sein, dass dort die Bezüge doppelt so hoch sind wie die des Essener OB! Von der neuen und teuren Möbelausstattung mal abgesehen.
Sicher gibt es noch viele weitere solcher Beispiele, hier könnte u.a. das eigene Sparen ansetzen.

Zivilcourage ist dabei das entsprechende Stichwort! Deshalb liebe OberbürgermeisterInnen, BürgermeisterInnen, Kämmerer, DezernentInnen: einer muss jetzt mal den Anfang machen! Nur Mut! «
Johannes Brackmann, Grend, Essen (Geschäftsführer), Essen, 23. Feb. 2010

»Eine Zuschrift:

Lieber Rainer Bode,
mit Befremden lese ich einen Aufruf, den nicht diejenigen verfasst haben, die sich im ersten Absatz als Erste outen (sollen): "Wir: OberbürgermeisterInnen, BürgermeisterInnen, KämmererInnen, Kultur- und andere DezernentInnen ..."
Ich, .... und Bürger, kann mich über die wirtschaftliche Situation beklagen, so wie jeder andere auch. Doch ich muss auch damit klar kommen, was ich habe.
Dass die Kommunen einen immer kleineren Spielraum für eigene politische Gestaltungen haben, ist schade. Dass Kultur nur einen kleinen Teil des Haushalts ausmacht, wissen auch alle. Nur klagen hilft nicht. Und es hilft auch nicht, unser Wirtschaftssystem so weit zu destabilisieren, dass es nicht mehr funktioniert.

Wir müssen mit dem auskommen, was uns zur Verfügung steht. Das, was wir haben, ist immer noch unvergleichbar viel mehr, als in den meisten anderen Staaten dieser Welt. Und als in den meisten anderen Städten dieser Welt!
Zukunft gestalten, heißt auch, sich den Herausforderungen zu stellen. Wenn Du etwas nicht ändern kannst, kannst Du Dich für Veränderung einsetzen, aber Du musst trotzdem mit dem Hier und Jetzt pragmatisch umgehen.
Die schlichte Forderung nach "mehr Geld" hilft in den Kommunen nicht mehr weiter. Es geht eben nicht um ein "Weiter so!". Ich bin enttäuscht, wenn dies aus der Soziokultur gefordert wird. Es ist also alles in Ordnung, was wir in den Städten treiben, wenn uns der böse Bund und das schlimme Land nicht so finanziell knebeln würden?

Vielleicht stimmt die Verteilung der Steuergelder nicht. Vielleicht ist die ganze Steuerpolitik falsch. Vielleicht ist die Zuständigkeitsverteilung zwischen den unterschiedlichen öffentlichen Ebenen falsch. Vielleicht hilft hier die eine öffentliche Hand der anderen Hand nicht mehr, greift nicht länger Finger in Finger.
Trotzdem muss jeder in seinem Verantwortungsbereich versuchen, das Beste zu leisten.
Eure platte Agitation mag mich hier zu einer Antwort verleitet haben, aber sie leistet damit das Falsche: sie wendet die Energie nach innen, lässt diejenigen sich aneinander reiben, die eigentlich gemeinsam an einem Strang ziehen sollten." «
Rainer Bode, Münster, 22. Feb. 2010

»Hier einige Spuren, die der Aufruf hinterlassen hat:
- Nachrichten derwesten.de
- Remscheider Forum waterboelles.de
- Hallo Münster auf Seite 5
- Ähnliche Argumentation: 9 Methoden zur zarten Kaputtsanierung in der TAZ «
Rainer Bode, Münster, 22. Feb. 2010

»Ich bin Musikwissenschaftler, Komponist und ambulanter Musiker.
Ich bin zwar nicht aus NRW, sondern lebe in Hessen.
Aber ich durfte schon mehrfach im Kulturzentrum Bahnhof Langendreer in Bochum auftreten. Und ich halte es nicht verantwortbar, wenn superaktive und kreative Institutionen wie diese in Mitleidenschaft gezogen würden - in NRW oder wo auch immer. E.J. «
Ekkehard Prof. Dr. Josst (Musiker, Musikwissenschaftler, Initiator der Konzertreihe MUSICA NOVA), 35394 Giessen, 20. Feb. 2010

»... «
Philipp Da_Nil, Bochum Querenburg, 19. Feb. 2010

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